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Natürlicher Schlafrhythmus

Gesunder Schlaf ist eine Grundvoraussetzung für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Kein Mensch kann ohne zu schlafen leben, da er für unseren Organismus lebenswichtig ist. Unser Immunsystem erholt sich während wir schlafen, die Haut wird regeneriert und unser Gedächtnis wird gestärkt. Der Körper erholt sich für die Anforderungen des nächsten Tages.

In unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft und den immer größeren Ansprüchen des Berufslebens, sind viele Menschen gezwungen, gegen ihre innere Uhr zu leben. Nur, wie viel Schlaf braucht der Mensch, um seinen Alltag bewältigen zu können? Gibt es ein gesundes Maß, um leistungsfähig zu bleiben?
Selbst wenn eine ausreichende Anzahl von Stunden geschlafen wurde, fühlt man sich am Morgen oft nicht ausgeruht.

Rund vier Millionen Deutsche leiden mittlerweile unter Schlafmangel. Zu Schlafstörungen können unterschiedliche Gründe führen, wie zum Beispiel ein schnarchender Partner oder auch die Missachtung des Biorhythmus, was einen natürlichen Schlafrhythmus verhindert.

Der Mensch wird von verschieden Schlafzyklen begleitet, die sich im Laufe der Nacht einige Male wiederholen. In der Einschlafphase gelangen wir zuerst in einen leichteren Schlaf, in dem noch äußere Reize wahrgenommen werden. Dabei befindet sich der Körper schon auf den Weg in die Entspannung und findet langsam zur Ruhe. Danach setzt der erste Tiefschlaf ein, in dem wir in den sogenannten „Rem-Schlaf“ (Traumphase) gelangen. In dieser Schlafperiode sind die Körperfunktionen so aktiv, als befänden wir uns in einem Wachzustand.

Aus der Traumphase heraus steuern wir wieder in einen leichteren Schlaf hinein, der uns nach kurzer Zeit erneut in den Tiefschlaf führt. Anschließend geraten wir wiederkehrend in die „Rem – Phase“. Diese Zyklen können sich sich bis zu 6-mal in der Nacht wiederholen.

Bei den unterschiedlichen Schlafphasen, die wir durchlaufen, gehören die ersten drei Stunden zu den wichtigsten in der Nacht. Das begründet sich daher, da der erste Tiefschlaf, in dem wir uns befinden, im Gegensatz zu den folgenden Schlafzyklen, am längsten andauert. In diesen Stunden tankt unser Körper die benötigte Erholung seiner Leistungsfähigkeit für den nächsten Tag auf.

Entgegen der erholsamen Schlafphase der ersten drei Stunden setzt sich der spätere Ablauf des Schlafes, in der Nacht und den Morgenstunden, lediglich aus kurzen Traumphasen sowie leichteren Schlafrhythmen zusammen.

Selbst Menschen, die den Anschein haben, erholsam durchgeschlafen zu haben, wachen in regelmäßigen Rhythmen unbemerkt nachts auf. Diese Schlafunterbrechungen geraten beim Erwachen in Vergessenheit und werden so gut wie nie wahrgenommen. Bei anderen Menschen hingegen werden gerade diese Phasen bewusst verspürt und als Schlafstörung empfunden.

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